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Kurznachrichten Stadtsanierung/Stadterneuerung

Falkenried-Terrassen

Ende der Sanierung in Sicht

Seit 1992 werden die Falkenriedterrassen in Hoheluft-Ost saniert. Nachdem es 1995 wegen unerwarteter Schwammschäden und Preissteigerungen zu einem Baustopp gekommen war, gehen die Arbeiten jetzt dem Ende entgegen. Dann hat eine der wenigen Mietergenossenschaften in Hamburg nach langen Jahren der Auseinandersetzung um den Erhalt ein wichtiges erstes Ziel erreicht: sanierte Wohnungen mit zeitgemäßem Standard.

Zuerst veröffentlicht: Freihaus 2(1998), Hamburg

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Kurznachrichten Stadtsanierung/Stadterneuerung

Sanierung der Hafenstraße hat begonnen

Mindestens fünfzehn Jahre hat der Kampf um die Häuser in der Hafenstraße gedauert bis es im Dezember 1995 zu einem Kaufvertrag kam, der zwischen der Stadt und der Genossenschaft „Alternative am Elbufer eG“ geschlossen wurde. Jetzt hat die Sanierung begonnen. Sie wird ca. 6 Jahre dauern. Es sollen Heizungen eingebaut, Schwamm und verrotteter Boden entfernt werden. Es leben rund 100 Erwachsene und Kinder in 60 Wohnungen.

Zuerst veröffentlicht: Freihaus 2(1998), Hamburg

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Kurznachrichten Stadtsanierung/Stadterneuerung

Was wird denn nun aus den LaMa-Häusern?

Die LaMa-Häuser aus dem Karolinenviertel stehen in Hamburg für zwei Begriffe: dreiste Bodenspekulation und verfehlte Sanierungspolitik. Ein Investor hatte die Häuser 1987 zum Spottpreis erworben und ließ sie verrotten. Es kam zu heftigen Auseinandersetzungen mit den Mieterinnen und Mietern, die 1990 mit einer spektakulären polizeilichen Räumung endeten. Nach Jahren des Leerstandes brannte es im Gebäude. Das Ruinengrundstück wurde zu einem Vielfachen des ursprünglichen Kaufpreises an den „Sternipark“ (Trägerverein des Kinderhauses „Sternipark“) verkauft, der dort erst eine Kita, dann Jugendwohnungen plante. Das scheiterte bisher aber entweder am Veto von Fachbehörden und Bezirk oder an der Wirtschaftlichkeit. Immer mal wieder hieß es, … weiterlesen

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Kurznachrichten Stadtsanierung/Stadterneuerung

Abriß statt Wohnprojekt

Die Häuser an der Ecke Stresemannstraße/ Sommerhuder Straße, die leerstanden, sind abgerissen. Dort hatten 1992 junge Menschen schon damals ziemlich heruntergewirtschaftete städtische Gebäude besetzt. Sie wurden geräumt und überwiegend im Mistralbunker untergebracht. Danach kamen Aus- und Übersiedler dort unter. Jetzt, wo das Gelände planiert ist, wäre es doch ein guter Platz für ein Wohnprojekt im Neubau.

Zuerst veröffentlicht: Freihaus 2(1998), Hamburg

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Kurznachrichten Stadtsanierung/Stadterneuerung Wohnprojekte Hamburg

Wohnprojekt am Knabeweg: Grundsteinlegung

Vor fast 130 Jahren wurden weit vor den Toren der Stadt an der Osdorfer Landstraße die Altonaer Armen- und Siechenanstalt errichtet. Heute entstehen in dem kasernenartig angelegten Gebäude, das schräg gegenüber vom Elbe-Einkaufs-Zentrum liegt, 25 Wohneinheiten, darunter 10 Wohnateliers. Mitte Mai war die Grundsteinlegung. Drei Wohnprojekte wird es geben: die Wohnungen für „Schneller Wohnen“ und für den überbetrieblichen Ausbildungsträger „Autonome Jugendwerkstätten“ werden im sozialen Wohnungsbau gebaut. Zusätzlich entstehen Wohnateliers für Künstler, gefördert nach dem Hamburger ABB-Programm (vgl. zum ABB-Programm den Artikel in diesem Heft), von der Kulturbehörde und anderen Sponsoren. Anfang nächsten Jahres wird mit dem Abschluß der Baumaßnahmen gerechnet. … weiterlesen

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Kurznachrichten Stadtsanierung/Stadterneuerung

Budapester Str. 8 umstrittener Abriß

Gut 10 Jahre gingen die Bemühungen um den Erhalt des Gebäude Budapester Str. 8 in St. Pauli. Viele haben sich an diesem schönen, alten, städtischen Gebäude die Zähne ausgebissen. Jetzt hat der Bezirk Hamburg-Mitte mit einem umstrittenen Abriß Fakten geschaffen. Der Grund liegt auf der Hand. Ein unbebautes Grundstück läßt sich gewinnbringender verkaufen.

Money, money, money.

Zuerst veröffentlicht: FREIHAUS 1(1997), Hamburg

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Kurznachrichten Stadtsanierung/Stadterneuerung

Nimm 2 – endlich dabei

Ein ganz kleiner Teil des Laue-Komplexes im Schanzenviertel ist inzwischen wieder von der Stadt zurückgekauft worden. Ein Grundstück und Gebäude in der Ludwigstraße ist direkt nach dem Ankauf in die Obhut der STATTBAU Hamburg weitergegeben worden. Die zukünftigen BewohnerInnen, die dort ein Wohnprojekt realisieren wollen, sind mit ihren Architekten am Planen. „Nimm 2“ , so heißt das Projekt, setzt sich aus verschiedenen Gruppen zusammen.

Also: macht`s richtig.

Zuerst veröffentlicht: FREIHAUS 1(1997), Hamburg

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