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Artikel Netzwerk

Kontaktbörse „Baut zusammen“

Neue Vernetzungsmöglichkeiten für Baugemeinschaften

*** von Judith Böttcher ***

Unter dem Motto „Baut zusammen!“ hat die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen im Frühjahr 2019 eine regelmäßige Kontaktbörse für Baugemeinschaften gestartet. Auf monatlichen Treffen und einer Online-Plattform können sich alle Interessierten miteinander vernetzen und informieren.

„Wie gründe ich eine Baugemeinschaft und starte ein Wohnprojekt?“ Das fragen sich viele Hamburgerinnen und Hamburger, die an gemeinschaftlichen Wohnformen interessiert sind. Die Stadt bietet nun allen Bauwilligen eine weitere Unterstützung zum Start ihres Baugemeinschaftsprojektes an.

Dazu hat die Agentur für Baugemeinschaften der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen die Kontaktbörse „Baut zusammenl“ eingerichtet. Ziel des regelmäßigen … weiterlesen

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Artikel Stadtentwicklung Wohnprojekte Hamburg

Städtebauliche Qualitäten von Baugemeinschaften

Ein Rundgang durch das Parkquartier Friedrichsberg

*** mit Joachim Reinig, Volker Roscher und Tobias Behrens.
Aufgenommen von Mascha Stubenvoll ***

Im Rahmen der Veränderungen der gesamten Krankenhauslandschaft in Hamburg wurden ab 2005 auch die Flächen des Krankenhaus Eilbek neu überplant. Die eigentliche Krankenhausfläche wurde auf einen Kernbereich reduziert, die Grundstücke und Bestandsgebäude an private Krankenhausbetreiber verkauft (hier: Schön Kliniken) und die freigewordenen Randbereiche für den Wohnungsbau neu beplant.

Im ersten Bauabschnitt am Erika-Mann-Bogen begannen ab 2007 die konkreten Planungen für das „größte zusammenhängende Wohnquartier für Baugemeinschaften mit über 150 Wohnungen in individueller Architektur“. (Link)

Im zweiten Bauabschnitt, dem heutigen … weiterlesen

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Artikel Bodenpolitik/Grundstücke Wohnungspolitik

10 Jahre Agentur für Baugemeinschaften

Ein Rückblick

*** von Uwe Henning ***

„Viele Köche verderben den Brei“, lautet ein altes Sprichwort, das keineswegs nur eine Küchenweisheit ist. Diese Erfahrung konnten in der Vergangenheit die Baugemeinschaften machen, wenn sie in dem Bestreben, ein Grundstück zu erhalten und ihr Projekt zu realisieren, sich an die verschiedensten Dienststellen der Stadt wenden mussten und dabei Gefahr liefen, sich im Behördendschungel zu verlieren.

Um den Gruppen einen einheitlichen Ansprechpartner zur Verfügung zu stellen, fasste der Senat im Juli 2003 den Beschluss, eine Agentur für Baugemeinschaften zu gründen. Der Senat verband damals mit der Förderung von Baugemeinschaften die Erwartung, die Attraktivität … weiterlesen

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Artikel Wohnungspolitik

10 Jahre Agentur für Baugemeinschaften

Eine Würdigung

*** von Joachim Reinig ***

Die Gründung der Agentur für Baugemeinschaften in der Baubehörde 2003 löste Begeisterung aus: Neue Impulse für den Wohnungsbau, Wohnprojekte kommen endlich aus ihrer Nische heraus! Die Hoffnung war so groß, dass sich Wohnprojekte fortan sogar selbst „Baugemeinschaften“ nannten. Fort mit dem Geruch alternativer Sonderbauformen!

Dabei hatte Hamburg damals schon eine zwanzigjährige Tradition von Baugemeinschaften, respektive Wohnprojekten und war Vorbild für viele Initiativen in anderen Städten geworden. Besonders die zahlreichen Gründungen von ehrenamtlichen, nachbarschaftlichen, selbst verwalteten Kleingenossenschaften waren beispielhaft.

Mit der Gründung von alternativen Sanierungsträgern (STATTBAU HAMBURG 1985 und Lawaetz Stiftung 1987) und engagierten … weiterlesen

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Artikel Stadtentwicklung Wohnungspolitik

Hamburg – Stadt der Wohnprojekte

Innovativ und vielfältig

*** von Josef Bura ***

In nur wenigen Städten und Gemeinden der Bundesrepublik sind Wohnprojekte so lange Bestandteil der öffentlichen Diskussion über Wohnen wie in Hamburg. Allerdings gibt es z. B. in Freiburg und in Tübingen eine höhere Dichte an Wohnprojekten. Jede Stadt, dies hat eine Untersuchung von Kuhn und Krämer gezeigt, hat ihre eigene Geschichte mit den neuen Wohnformen. In vielen Städten sind konzeptionelle Wohninnovationen überhaupt noch nicht angekommen. 25 Jahre Wohnprojekte in Hamburg, das ist eine Vielfalt an Innovationen und Ausdrucksformen von gemeinschaftlichem Wohnen.

Am Anfang der Geschichte der Hamburger Wohnprojekte steht ein wohnungspolitisches Fiasko. … weiterlesen

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Artikel Bodenpolitik/Grundstücke Wohnungspolitik

WEP 2.0

Trotz WEP noch keine Wende

*** von Tobias Behrens ***

Im Mai 2009 hat der Senat den ersten Wohnungsbauentwicklungsplan (WEP) für Hamburg beschlossen. In der letzten FreiHaus ist über diesen Plan ausführlich berichtet worden und es verbanden sich damit Hoffnungen, dass nun in Bezug auf die Wohnungsbaupolitik im allgemeinen und die Wohnprojekte im Besonderen der Hebel umgelegt und deutlich mehr Projekte umgesetzt und Wohnungen errichtet werden.

Der Wohnungsbauentwicklungsplan sieht u.a. vor, im 3. Quartal 2010 einen Bericht vorzulegen, in dem die Ergebnisse und Erfolge bzw. Hemmnisse dargelegt werden. Dieser Bericht ist zur Zeit in der behördlichen Abstimmung und es sickern … weiterlesen

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Artikel Bodenpolitik/Grundstücke Finanzierung/Förderung Wohnungspolitik

Interview – Baugemeinschaften und Wohnungsbauentwicklungsplan 2009

*** mit Angela Hansen – Agentur für Baugemeinschaften ***

Die Agentur für Baugemeinschaften ist seit 2003 Anlaufstelle und Knotenpunkt bei der Entwicklung von Baugemeinschaften auf städtischen Grundstücken. Im vergangenen Jahr gab es organisatorische und personelle Veränderungen. FreiHaus sprach mit Angela Hansen, langjährige Mitarbeiterin und neue Leiterin der Agentur für Baugemeinschaften.

FreiHaus Frau Hansen, zunächst erst mal Herzlichen Glückwunsch! zu Ihrer neuen (und alten) Tätigkeit für die Agentur für Baugemeinschaften. FreiHaus hatte ja in der letzten Ausgabe Bedenken bezüglich der Neuordnung der Agentur geäußert. Wie sieht es heute aus?

Die wichtigsten Veränderungen im Verfahren

Hansen: Die Umstrukturierung der Abteilung ist nun … weiterlesen

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Artikel Wohnungspolitik

Neues aus der Agentur

Umstrukturierungen in der Agentur für Baugemeinschaften

*** von Tobias Behrens ***

Nach vielen Monaten interner Diskussionen über neue Aufgabenverteilungen wurden kurz vor Verabschiedung des neuen schwarz-grünen Koalitionsvertrages bedeutende Veränderungen in der Baubehörde, im Amt für Wohnen, Stadtentwicklung und Bodenordnung (WSB) vorgenommen. Die Aufgaben der Agentur für Baugemeinschaften wurden erheblich reduziert. Sie soll ab jetzt nur noch für die Beschaffung von geeigneten Grundstücken zuständig sein. Die Förderbedingungen werden zukünftig im Grundsatzreferat entwickelt und für die Abstimmungen zwischen Antragsteller (Baugemeinschaft) und Stadt ist die Hamburgische Wohnungsbaukreditanstalt (WK) zuständig.

Verbunden mit dieser Neuorientierung war das Ausscheiden von Frank Karthaus aus der Agentur, bzw. … weiterlesen

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Artikel Bodenpolitik/Grundstücke

Kein Land in Sicht?

„Der Tod einer Baugemeinschaft ist die lange Zeit, die sie bis zum Grundstückskauf braucht“*

*Zitat aus der SZ vom 6.8.08 zu den Münchener Wohnprojekte-Tagen

*** von Reiner Schendel ***

Baugemeinschaften benötigen möglichst schnell den verbindlichen Zugriff auf ein konkretes Grundstück, um die gemeinsame Idee vom Planen und Bauen zu konkretisieren. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass durch die lange Wartezeit auf eben diesen verbindlichen Zugriff viele Baugemeinschaften auseinanderfallen bzw. sich komplett in Inhalt und Zusammensetzung verändern. Insofern ist die Verlässlichkeit bei der Grundstücksvergabe von städtischen Liegenschaften ein wesentlicher Baustein bei der erfolgreichen Installation von Baugemeinschaften.

In der letzten FreiHaus hatte ich … weiterlesen

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Artikel Bodenpolitik/Grundstücke

Ausgebremst – Der lange Weg zum Grundstück

*** von Elke Voss ***

Wer sich als Normalsterblicher in Hamburg um ein Grundstück bemüht, muss einen verdammt langen Atem haben. Was besonders schwer fällt, wenn einem die Zeit davon läuft, weil man bereits zu den älteren Semestern gehört. Ein Blick zurück im Zorn.

Baukräne und Bagger wohin man sieht. Hamburg macht derzeit seinem selbst ernannten Titel der wachsenden Stadt alle Ehre. An Grundstücken fehlt es offenbar nicht. Für Normalbürger aber scheinen sie unerreichbar. Mit ihnen ist es wie mit dem viel gepriesenen Aufschwung: bei den meisten kommt er nicht an. Grundstücke gibt es für meistbietende Investoren und Eigentümer. Mieter … weiterlesen