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Artikel Wohnprojekte für besondere Zielgruppen

Vom Roller zum Rollator

Ein Quartier für alle Lebenslagen in der HafenCity

*** Interview mit Susanne Wegener ***

Innerhalb der nächsten Jahre entsteht rund um den Baakenhafen in der Hamburger Hafencity ein urbanes Wohn- und Freizeitquartier mit 1.800 teilweise öffentlich geförderten Wohnungen und ca. 5.000 Arbeitsplätzen mitten im Elbstrom. Vorgesehen sind Sport- und Freizeiteinrichtungen, Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie, Kitas und eine Grundschule.

Ein besonderes Augenmerk wird auf vielfältige Wohn- und Versorgungsformen, auf Begegnungsräume und fruchtbare Kooperationen zwischen Wohnungswirtschaft und sozialen Trägern gelegt: Die zukünftigen Quartiersbewohner sollen – unabhängig von Pflege- oder Assistenzbedarf – im Baakenhafen nachbarschaftlich zusammenleben und alt werden können. Grundlage für diese inklusive Quartiersausrichtung … weiterlesen

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Kurznachrichten Netzwerk

5. Norddeutscher Wohn-Pflege-Tag

“In guter Gesellschaft – Bürgerschaftliches Engagement im Wohnquartier“

Veranstalter: Hamburger Koordinationsstelle für Wohn-Pflege-Gemeinschaften

Termin: 9. Oktober 2012 Ort: Albertinen-Haus, Sellhopsweg 18 – 22, 22459 Hamburg

Teilnahmegebühr: inkl. Verpfl. 100 €, Ermäßigung für StudentInnen, freiwillig engagierte Personen sowie ehrenamtliche VertreterInnen von Senioren- und Selbsthilfeorganisationen (25 €).

Programm und Anmeldung: steht zum Runterladen auf der Internetseite der Hamburger Koordinationsstelle www.stattbau-hamburg.de, oder ist bei STATTBAU im Büro erhältlich: Sternstraße 106, 20357 Hamburg.

Der Norddeutsche Wohn-Pflege-Tag findet zum 5. Mal statt. Die Veranstaltung wird unterstützt von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration und der Homann-Stiftung. Unter dem Titel „In guter Gesellschaft“ steht … weiterlesen

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Architektur/Planungskultur Artikel Netzwerk Rechtsform/Genossenschaft

25 Jahre STATTBAU

Anders planen, bauen, wohnen

*** von Britta Becher ***

In diesem Jahr feiert STATTBAU HAMBURG ihr 25-jähriges Bestehen. 25 Jahre, das klingt nach einer Erfolgsgeschichte, denn wer hätte damals gedacht, dass das ganze so lange gut gehen würde. Im Laufe der Jahre veränderte sich so einiges: die Projekte, die Stadtteile, die Bewohnergruppen und nicht zuletzt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

STATTBAU HAMBURG wurde 1985 (u.a. von MhM, den Autonomen Jugendwerkstätten und Netzwerk Selbsthilfe) mit dem Ziel gegründet, selbst verwalteten und sog. alternativen Wohnformen zur Umsetzung zu verhelfen. Anstoß für die Gründung bzw. für die Beteiligung an der Gründung von STATTBAU waren … weiterlesen

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Artikel Wohnprojekte für besondere Zielgruppen

Hamburger-Wohn-Pflege-Gemeinschaften

Es geht voran!

*** von Ulrike Petersen ***

Noch werden die meisten älteren Menschen so lange wie möglich zu Hause betreut und gepflegt – in erster Linie von Ehepartnern oder Kindern. Ambulante Pflege, Tagespflege und Besuchsdienste unterstützen das private Umfeld. Doch der demographische und soziale Wandel führt dazu, dass familiäre Netze zusehends instabiler werden. Den Hamburger Prognosen zufolge nimmt die Zahl allein lebender Menschen mit Pflegebedarf weiter zu. Ein besonderes Augenmerk liegt schon jetzt auf Menschen mit Demenz; absehbar ist, dass ältere Männer und Menschen anderer Kulturen in den nächsten Jahren stärker auf Unterstützung angewiesen sein werden.

Um Unterversorgung der … weiterlesen

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Artikel Wohnprojekte für besondere Zielgruppen

Freier Wohnraum für Menschen mit Demenz

Hamburg holt auf

*** von Josef Bura ***

Vor einigen Jahren gab es in Hamburg bei Pflegebedürftigkeit nur zwei Möglichkeiten: Pflege zu Hause oder im Heim: Beim Thema „Neue Wohn-Pflege-Formen“ – Fehlanzeige. Inzwischen hat sich die Situation verändert – es werden immer mehr.

Was sind Wohn-Pflege-Gemeinschaften?

Angefangen hat es vor fünf Jahren mit den ersten selbstorganisierten Wohn-Gemeinschaften für pflege- und betreuungsbedürftige Menschen mit Demenz in Dulsberg und Hamburg-Nord. In einer Wohn-Pflege-Gemeinschaft leben – möglichst im vertrauten Stadtteil – sieben bis zehn ältere Menschen in einer familiären und wohnlichen Atmosphäre zusammen. Sie werden begleitet und unterstützt von Pflege- und Präsenzkräften. In … weiterlesen

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Beitrag der Redaktion Wohnprojekte für besondere Zielgruppen

3. Norddeutscher Wohn-Pflege-Tag

„Zukunft Europa – Wohnen und Pflege im Alter – Impulse Innovation und Inklusion“ am 4.9.2009 im Albertinen-Haus Hamburg

Europa altert – mehr oder weniger stark sind alle europäischen Länder von dieser Entwicklung betroffen. Wohnen und Pflege sind dabei zwei zentrale Felder, in denen zukunftsfähige Lösungen erarbeitet werden müssen.

Ein Blick über die Grenzen kann helfen, bekannte Wohn-, Betreuungs- und Pflegeformen im Lichte innovativer internationaler Ansätze zu reflektieren und daraus Impulse für die eigene Praxis zu gewinnen. Der 3. Norddeutsche Wohn-Pflege-Tag gibt einen Überblick über die europäische Situation und vermittelt Erfahrungen und Anregungen aus acht verschiedenen europäischen Ländern: aus Frankreich, Österreich, … weiterlesen

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Artikel Wohnprojekte für besondere Zielgruppen

Pilotprojekt in Hamburg Wilhelmsburg:

Integratives Wohnhaus für pflegebedürftige türkische und deutsche Senioren in Planung

*** von Nina Gust und Jörg Meyer ***

MigrantInnen sind seit einigen Jahrzehnten im Alltag und in der Arbeitswelt ein vertrautes Bild. Bis vor kurzem gingen die meisten Akteure davon aus, dass die SeniorInnen im Alter „in die Heimat“ zurückkehren. Doch für viele ist Deutschland die Heimat geworden, in der sie alt werden. Dies erfordert neue Überlegungen zum Umgang mit Pflegebedürftigkeit und angepasste Angebote, z. B. von Wohn-Pflege-Gemeinschaften, die in der Lage sind, verschiedene kulturellen Hintergründe zu berücksichtigen.

In Zusammenarbeit der Hamburger Koordinationsstelle für Wohn-Pflege-Gemeinschaften, der Internationalen Bauausstellung Hamburg GmbH … weiterlesen

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Artikel Wohnprojekte für besondere Zielgruppen

Von St. Pauli bis St. Peter

Wege ebnen für neue Wohn-Pflege-Projekte

*** von Ulrike Petersen ***

An der Nahtstelle zwischen eigener Häuslichkeit und Pflegeheim siedeln sich vermehrt Projekte an, die Wohnen und Pflegen im Alter auf neue und ungewohnte Weise verbinden. Der Bedarf an diesen abgestuften Wohn-Pflege-Angeboten, die in ihrer Größe überschaubar bleiben, Wert auf Alltagskultur, Privatsphäre und Gemeinschaft legen, wächst – vor allem für Menschen mit Demenz. Ihre Entwicklung ist politisch gewollt, ihre Umsetzung allerdings kein Selbstgänger. Zur Stärkung neuer Wohnkonzepte wurden in Hamburg und Schleswig- Holstein – sozusagen von St. Pauli bis St. Peter-Ording – spezielle Koordinationsstellen eingerichtet.

In Hamburg und Schleswig-Holstein sind gegenwärtig … weiterlesen

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Kurznachrichten Wohnprojekte für besondere Zielgruppen

1. Wohn-Pflege-Tag Hamburg und Schleswig-Holstein

Am 31.8.07 fand im Albertinen-Haus in Schnelsen der 1.Wohn-Pflege-Tag statt, der das Thema „Neue Wohnformen für Menschen mit Demenz“ zum Schwerpunkt hatte. Die Hamburger Koordinationsstelle für Wohn-Pflege-Gemeinschaften führte zusammen mit der Albertinen-Akademie und in Kooperation mit KIWA, der Koordinationsstelle für innovative Wohn- und Pflegeformen im Alter in Schleswig-Holstein, die Veranstaltung durch. Über 200 TeilnehmerInnen der Tagung, die sich aus Angehörigen und VertreterInnen der Wohnungswirtschaft, vor allem aber aus Heimträgern und Pflegediensten, zusammensetzten, bescherten den Veranstaltern ein volles Haus und zeigten, wie aktuell das Thema ist. In Workshops und Talk-Runden sowie einer Abschlussdiskussion diskutierten die TeilnehmerInnen über die Möglichkeiten der Realisierung … weiterlesen

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Artikel Wohnprojekte für besondere Zielgruppen

Der dritte Weg

Wohn-Pflege-Gemeinschaften für Menschen mit Demenz

*** Professor Klaus Dörner im Gespräch mit Ulrike Petersen ***

„Die Sicherung der Pflege für behinderte und hochbetagte Menschen ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen in unserer Gesellschaft. Die Familienstrukturen ändern sich und mit ihnen die Formen von Verantwortungsübernahme von Familien für ihre pflegebedürftigen Angehörigen. Pflege in Institutionen wird immer nur in einem begrenzten Umfang möglich sein – aus ökonomischen und kulturellen Gründen. Insofern ist unsere Gesellschaft darauf verwiesen, nicht nur in der Nische von Modellprojekten, sondern in der Breite der Versorgungslandschaft neue Formen der Begleitung und Pflege pflegebedürftiger Menschen zu schaffen.“

Freiburger Memorandum*, 2006

Die … weiterlesen