Kategorien
Altwerden im Quartier Beitrag der Redaktion Stadtentwicklung

Projekte und Prozesse: Gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung des Hallo: e.V. im Hamburger Osten

Projekte und Prozesse:
Gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung des Hallo: e.V. im Hamburger Osten

*** Julia Englert, Nina Manz und Kirsten Plöhn ***

Nicht nur STATTBAU HAMBURG feiert 2025 ein Jubiläum. Auch der Hallo: Verein zur Förderung raumöffnender Kultur e.V. zelebriert dieses Jahr sein 10-jähriges Wirken. Als gemeinnütziger Verein erschließt Hallo: e.V. Räume und macht sie zu gemeinschaftlichen Orten. Unsere übergreifenden Themenschwerpunkte sind gemeinwohlorientierte Stadtraum- und Kulturproduktion.

Zu den unterschiedlichen Projekten des Hallo: e.V. zählt das Hallo: Radio, das als offenes Community Radio regelmäßig einen auditiven Raum herstellt. Das Projekt Kiosk bietet eine nachbarschaftliche Anlaufstelle und entwickelt Programme von und mit Kindern … weiterlesen

Kategorien
Altwerden im Quartier Beitrag der Redaktion Stadtentwicklung

Gemeinwohlorientierte Quartiersentwicklung. Das Baugebiet Kleineschholz in Freiburg im Breisgau

Gemeinwohlorientierte Quartiersentwicklung. Das Baugebiet Kleineschholz in Freiburg im Breisgau

*** Benedikt Schmid ***

Gesprächsführung: Joscha Metzger und Saskia Hoppen

Ein ganzes Quartier mit rund 500 Wohneinheiten, das ausschließlich von gemeinwohlorientierten Akteuren entwickelt wird. So sieht es die Konzeptvergabe für das in Freiburg im Breisgau gelegene Baugebiet „Kleinescholz“ vor. Zuschläge für Grundstücke haben unter anderem drei Wohnprojekte des Mietshäusersyndikats sowie fünf Wohnprojekte bekommen, die von Genossenschaften realisiert werden. Das Baugebiet ist ein Meilenstein in der Freiburger Wohnungsbaupolitik, stößt jedoch bei der Finanzierungsstruktur an seine Grenzen.

Auf ein unerwartet starkes und anhaltendes Bevölkerungswachstum und den Mangel an bezahlbaren Wohnraum reagierte die Stadt … weiterlesen

Kategorien
Altwerden im Quartier Beitrag der Redaktion

Esso-Häuser und Holstenareal. Zwei umstrittene Gebiete der Hamburger Stadtentwicklung

Esso-Häuser und Holstenareal. Zwei umstrittene Gebiete der Hamburger Stadtentwicklung

*** Interview mit Steffen Jörg, Mitarbeiter der Gemeinwesenarbeit St. Pauli, und Theo Bruns, Mitglied der Initiative „knallt am dollsten“ ***

Gesprächsführung: Joscha Metzger und Saskia Hoppen

Das Holstenareal und das Gelände der ehemaligen Esso-Häuser sind zwei zentral gelegene Hamburger Baugebiete mit hoher symbolischer Bedeutung. Beide Areale zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine enorme Wertsteigerung verzeichnet haben, obwohl sie seit Jahren brach liegen. Sie werden in der Öffentlichkeit deshalb als markante Beispiele der Grundstücksspekulation diskutiert. Wir sprechen mit Steffen Jörg und Theo Bruns darüber, was die Entwicklungen rund um die beiden … weiterlesen

Kategorien
Altwerden im Quartier Beitrag der Redaktion

Herzlich willkommen zur 30. FREIHAUS-Ausgabe!

Herzlich willkommen zur 30. FREIHAUS-Ausgabe!

zur 30. Freihaus-Ausgabe. Diese Freihaus ist ein ganz besonderes Heft, denn es ist die (zweiteilige) Jubiläumsausgabe zu 40 Jahren STATTBAU HAMBURG!

Wenn Sie die gedruckte Version in den Händen halten, werden Sie sehen, dass Sie die Zeitung von beiden Seiten lesen können. Hier starten Sie bei dem Blick in die Zukunft, bei den neuen Ansätzen und Konzepten, bei der Frage: Was erwarten, hoffen und tun wir für die Zukunft? Drehen Sie das Heft zweimal um 180° sind Sie bei dem Blick zurück: Was können wir aus den letzten 40 Jahren mitnehmen, welche Themen haben wir … weiterlesen

Kategorien
Altwerden im Quartier Beitrag der Redaktion

Hamburger Wohn-Pflege-Formen zwischen Kostendruck und Potentialen

Hamburger Koordinationsstelle für Wohn-Pflege-Gemeinschaften

*** Maike Mahlstedt ***

Wohn-Pflege-Projekte spielen neben der ambulanten Pflege im eigenem Zuhause, den nachbarschaftlichen Treffpunkten und Beratungs-möglichkeiten eine entscheidende Rolle, um ein „Wohnen bleiben im Quartier“ zu ermöglichen.
Die Hamburger Koordinationsstelle unterstützt seit 2006 die Planung und Umsetzung von kleinräumigen Wohn-Pflege-Formen für Menschen, die aufgrund von Erkrankungen ihren eigenen Haushalt nicht mehr führen können und stärker in Gemeinschaft aber weiterhin selbstbestimmt leben möchten. In einer Wohn-Pflege-Gemeinschaft leben Menschen in einer familiären Atmosphäre zusammen, die aus körperlichen oder psychischen Gründen auf Begleitung, Betreuung und Pflege angewiesen sind.

Der Stadt Hamburg sind diese Wohn-Pflege-Formen wichtig. Sie setzt … weiterlesen

Kategorien
Beitrag der Redaktion

Vom Bundeskanzler gewürdigt: herausragendes ehrenamtliches Engagement im Quartier

BiQ Bürgerengagement im Quartier

*** Martina Kuhn ***

BiQ ist Bürgerengagement im Quartier
Damit sind in erster Linie die engagierten Bürgerinnen gemeint, die sich in den Wohneinrichtungen ihres Quartiers für die Mitwirkungsrechte von Seniorinnen und Menschen mit Handicaps einsetzen.
Der Bezug zum eigenen Quartier stellt sicher, dass keine weiten Wege entstehen, um das Ehrenamt auszuüben. Zudem kennen sich die Ehrenamtlichen in dem Quartier aus, in dem sie aktiv sind.
Manchmal kennen sich jedoch die Bewohner*innen besser aus. Beim Kennenlernen von Einrichtungen treffen wir immer wieder auf Bewohner*innen, die bereits seit 40, 50 oder mehr Jahren im Quartier leben. Dann sind … weiterlesen

Kategorien
Altwerden im Quartier Artikel

Alt werden im Wohnprojekt

Erfahrung aus 15 Jahren Gofi-Luzie

*** Sonja Schelper ***

Ich schreibe aus der Perspektive einer 69- jährigen lesbischen Frau, die seit 15 Jahren überzeugt und glücklich im Wohnprojekt Gofi-Luzie in Klein Borstel lebt.

Warum überhaupt „Wohnprojekt“?
Für mich und eine andere gute Freundin gab es neben den allgemeinen Vorteilen vor gut 20 Jahren auch einen biographischen Anlass – den frühen Tod unserer jeweiligen Lebensgefährtinnen. Ich hatte keine engere familiäre Bindung, keine Kinder und so war klar, mein Bezugsrahmen wird meine Wahlfamilie sein – für das gute Leben jetzt und auch für später im Alter. Wenn man mich fragt, sage ich: … weiterlesen

Kategorien
Beitrag der Redaktion

Einen alten Baum verpflanzt man nicht – wie Wohnstifte ins Quartier wirken

Hamburger Bündnis für Wohnstifte

**** Sabine Natebus ***

„Einen alten Baum verpflanzt man nicht“, lautet ein bekanntes Sprichwort. Auch ältere Menschen wollen einen Umzug möglichst vermeiden, zumal wenn sie plötzlich oder langsam schleichend hilfe- und pflegebedürftig werden. Dass es in Hamburg glücklicherweise so viele verschiedene Quartiere gibt, wo die so wichtige Kombination aus bezahlbarem Wohnraum und sozialen Angeboten vorhanden und für diese Menschen nutzbar ist, ist den Wohnstiftungen mit zu verdanken. Denn diese sind eine absolute Besonderheit für Hamburg – und deshalb so schützenswert und dazu noch ausbaufähig!

In Gemeinschaft und sicher wohnen
Es ist schon lange Tradition … weiterlesen

Kategorien
Altwerden im Quartier Artikel Wohnprojekte für besondere Zielgruppen Wohnungspolitik

Generationsübergreifendes Wohnen in Frankfurt am Main

Ein Wohnprojekt
zieht auf das Grundstück vom St. Katharinen- und Weißfrauenstift

*** Beate Steinbach ***

Eine Seniorinnen-Wohnanlage und ein gemeinschaftliches
Wohnprojekt, wie geht das zusammen?

Auf dem Grundstück des St. Katharinen- und Weißfrauenstifts in Frankfurt-Niederursel wächst etwas innovatives und generationenübergeifendes. Unterstützt durch das „Netzwerk für gemeinschaftliches Wohnen e.V.“ entsteht ein neues Wohnprojekt in einer spannenden Kooperation, deren wichtigste Säule die Einbindung aller in den Prozess ist!

Das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen ist ein junger Verein, der gemeinschaftlichen Wohnprojekten aller Form bei der Realisierung hilft. So seit 2022 auch dem St. Katharinen-
und Weißfrauenstift. Dies ist eine fast 800 Jahre … weiterlesen

Kategorien
Altwerden im Quartier Beitrag der Redaktion Stadtentwicklung

Wohnen (bleiben) in Wilhelmsburg – wie die Wilhelmsburger Baugemeinschaften zum nachhaltigen Wohnen im Quartier beitragen

*** Nicola Simon ***

Die STATTBAU HAMBURG unterstützt bereits seit 1985 viele verschiedene Gruppen in ihren Vorhaben, gemeinschaftlich zu wohnen und alternative Wohnformen umzusetzen. Der ursprüngliche Fokus auf Altbau-Sanierungen hat sich aufgrund fehlender Objekte schon in den 90er Jahren verlagert: Seitdem betreuen wir neben sozialen Auftraggeber*innen, wie Stiftungen, Kirchen, Non-Profit-Initiativen und sozialen Trägern vor allem Baugemeinschaften in der Realisierung ihrer kreativen und gemeinwohlorientierten Wohn-Ideen in Neubauprojekten.
Dabei spielt das Leben in Gemeinschaft nach wie vor eine tragende Rolle.

Ein großes Quartiersentwicklungsprojekt beschäftigt derzeit die Hamburger Baugemeinschaftslandschaft, also auch die STATTBAU HAMBURG und ihre Baugemeinschaften/Bauherrinnen: In dem von der Behörde für … weiterlesen