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Kurznachrichten Netzwerk

Hamburger Internetforum

www.zusammenbauen- lohnt.de

Seit Ende September gibt es das neu geschaffene Internetforum für Baugemeinschaften, das im Rahmen der 8. Hamburger Wohnprojekte-Tage bekannt gegeben und zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Auf der Seite können

  • Baugemeinschaften sich präsentieren und neue Mitglieder suchen
  • Einzelinteressenten sich präsentieren und Kontakte zu bestehenden Gruppen/ anderen Einzelinteressenten knüpfen
  • Freie Wohnungen in Baugemeinschaften angezeigt werden
  • Veranstaltungshinweise bekannt gegeben werden.

Die Anschubfinanzierung der Internetplattform übernimmt die Agentur für Baugemeinschaften (BSU). Die Mitglieder des KORB übernehmen die laufenden Kosten. Im KORB, d. h. der Koordinierungsrunde Baugemeinschaften, sind Vertreter der BSU (Amt für Wohnen, Stadterneuerung und Bodenordnung, Agentur für Baugemeinschaften), … weiterlesen

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Artikel Bodenpolitik/Grundstücke

„Grundstücksgeschäfte sind keine Hasenjagd“* – Nadelöhr Grundstück

*** von Reiner Schendel ***

Gemeinschaftliches Wohnen erfreut sich ständig wachsender Beliebtheit. Doch wer sich für die Realisierung seiner Wohnvorstellungen eine Zeit lang informiert und in das Thema einsteigt, merkt schnell: ein Nadelöhr bei der Projektentwicklung ist das Grundstück. Das hat sich in all den Jahren nicht geändert. Doch wie kann es anders gehen?

*So der trockene Kommentar eines Liegenschaftsmitarbeiters vor knapp 20 Jahren, nachdem uns nach monatelangem Warten unsere Anfrage für den Kauf und die Nutzung eines leerstehenden Gebäudes negativ beantwortet worden war und wir aufgebracht wie die HB-Männchen mit wüsten Beschwerden wegen der Art und Weise der … weiterlesen

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Artikel Stadtentwicklung

STATTBAU Hamburg zwischen Hafenstraße und HafenCity

*** von Josef Bura ***

1985 wurde die STATTBAU HAMBURG gegründet. Die Zeiten waren damals aufregend. Die Sanierung der innerstädtischen Wohngebiete Hamburgs war eines der zentralen politischen Themen in der Hansestadt. Jeder drohende Abriss eines Mehrfamilienhauses beschäftigte monatelang die Öffentlichkeit. Hausbesetzungen waren an der Tagesordnung. Die Hafenstraße wurde in den frühen 80er Jahren zum bundesweit renommierten Projekt die Widerstandsfähigkeit der jungen Generation gegen drohende Abrisssanierung, zum roten Tuch für das Spießbürgertum und zum Symbol für andere, unkonventionelle Lebensformen. Heute ist Stadterneuerung nur noch ein Thema von Fachleuten, die Hafenstraße aus dem Rampenlicht der Öffentlichkeit verschwunden und man diskutiert statt dessen weiterlesen

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Artikel Bodenpolitik/Grundstücke

Das erste Jahr Agentur für Baugemeinschaften

*** von Klaus-Peter Friebel ***

Ihr „Einjähriges“ hat sie nun bereits hinter sich – im Juli vergangenen Jahres wurde die Agentur für Baugemeinschaften in der damaligen Behörde für Bau und Verkehr (jetzt: Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt) ins Leben gerufen. Ihr Zielauftrag war von Anfang an klar: informieren, beraten, Entscheidungsprozesse in der Verwaltung anschieben und natürlich Grundstücke für Baugemeinschaften sichern.

Die Agentur hat manches bewegt und sicherlich auch einiges gelernt in diesem einen Jahr. Und sie hat von sich und den Baugemeinschaften reden gemacht: Noch nie sind in den Zeitungen und im Fernsehen so viele Beiträge über Baugemeinschaften erschienen wie … weiterlesen

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Artikel Wohnungspolitik

Hamburg: Baugemeinschaften gewinnen an Bedeutung

*** von Jörn Walter ***

Baugemeinschaften als Element der Hamburger Wohnungspolitik spielen zwar schon heute eine bemerkenswerte, aber doch kleine Rolle in der Hamburger Wohnungspolitik. Dabei stellen sie eine attraktive Komponente in der Hamburger Wohnungsbaulandschaft dar. Sie bieten die Möglichkeit, durch den Zusammenschluss mehrerer Interessenten selbstbestimmtes Bauen sowohl im individuellen wie im genossenschaftlichen Eigentum auf Grundstücken und in Lagen zu ermöglichen, auf denen es dem Einzelnen auf sich allein gestellt kaum möglich wäre. In Anbetracht der besonderen Chancen und Möglichkeiten, die diese Wohnform für die Gestaltung der persönlichen Wohnbedürfnisse, aber auch die Gewährleistung eines attraktiven Wohnungsangebotes innerhalb der Stadt bietet, weiterlesen

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Artikel Finanzierung/Förderung

Wie Hamburg fördert

*** von Frank Karthaus ***

Mit der Agentur für Baugemeinschaften hat der Hamburger Senat ein deutliches Zeichen gesetzt, Baugemeinschaften in Zukunft als ein Element der Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik zu fördern. Aber Hamburg tut mehr, um diese zukunftsorientierten Wohnformen zu unterstützen.

Grundstücksdarlehen

Hamburg hilft Baugemeinschaften beim Erwerb von Grundstücken durch ein Grundstücksdarlehen der Hamburgischen Wohnungsbaukreditanstalt (WK). Beim Kauf gerade von privaten Grundstücken müssen meistens 20 bis 40 % der realisierbaren Wohnfläche (bzw. der anteiligen Grundstückskosten) noch vorfinanziert werden, da selten die Größe der Baugemeinschaft und die Wohnvorstellungen der einzelnen Mitglieder zu diesem Zeitpunkt schon exakt mit der Größe der tatsächlich auf … weiterlesen

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Finanzierung/Förderung Kurznachrichten

Neue Förderungsrichtlinien für Baugemeinschaften in Hamburg

In der Behörde für Bau- und Verkehr werden zur Zeit die neuen Förderrichtlinien für Baugemeinschaften erarbeitet. Einen ersten Überblick vermittelt der Artikel von Frank Karthaus auf S. 11 dieser Ausgabe. Neue Richtlinien sind vor allem deswegen erforderlich, weil das Wohnungsbauförderungsgesetz neue Grundlagen für den öffentlich geförderten Wohnungsbau geschaffen hat. In absehbarer Zeit sollen die Fördergrundsätze, die vor allem für genossenschaftlich organisierte Baugemeinschaften von Bedeutung sind, in einem gesonderten Merkblatt veröffentlicht werden. Sie sind z. B. über die Agentur für Baugemeinschaften erhältlich. Ausdrücklich sind auch Kooperationen zwischen Wohngruppen und eingeführten Baugenossenschaften förderfähig. Diese Förderrichtlinien sind unabdingbare Voraussetzung für die Planung und … weiterlesen