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Beitrag der Redaktion

In eigener Sache

FreiHaus Nr. 7 erscheint pünktlich zu den 4. Hamburger Wohnprojekte-Tagen. Im Mittelpunkt der Ausgabe steht diesmal die politische Auseinandersetzung mit der Wohnprojekteförderung der letzten Jahre. Festgestellt werden muss – leider –, dass es entgegen den politischen Absprachen keine neuen Impulse für eine stärkere Verankerung der Wohnprojekte in der Hamburger Wohnungspolitik gegeben hat. Anstelle von anvisierten 800 Wohneinheiten wurden in der letzten Legislaturperiode gerade 94 Wohneinheiten neu gefördert. Das ist eine Quote von 12 Prozent und dafür gibt’s eine knappe vier minus im Leitartikel.

In deutlich kleineren Städten, wie z.B. in Itzehoe, Freiburg und in Tübingen sind die Kommunen viel offensiver … weiterlesen

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Beitrag der Redaktion Netzwerk

Neue Projekte

Anrufen, einsteigen, mitmachen

■ ■ ■ „Mitten in der Stadt“

Die Initiativgruppe ist aus dem gemeinsamen Interesse heraus entstanden, in der Innenstadt wohnen bleiben zu wollen, in eigenem Wohnraum und zu bezahlbaren Preisen. Das gemeinschaftliche Wohnen als wünschenswerte Lebensform steht dabei ebenso im Vordergrund wie ein Zusammenleben mit Jung und Alt unter einem Dach. Der eigene Wohnraum soll unter Berücksichtigung der besonderen Erfordernisse für Kinder und alternde Menschen gestaltet werden.

■ ■ ■ „Ökologisch Bauen und Leben an der Eidelstedter Feldmark“

Die Bebauungsplanung für die Eidelstedter Feldmark ist weitgehend abgestimmt. Unstrittig bei den Planungsbehörden ist, dass in dem Bereich hinter … weiterlesen

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Beitrag der Redaktion Bodenpolitik/Grundstücke Netzwerk

Grundstücke: woher nehmen, wenn nicht stehlen

Tipps Nr. 5

*** von Josef Bura ***

In Hamburg gibt es über 100 Wohnprojekte. Über die Hälfte davon im Altbau. Seit 1990 wächst die Zahl der Neubauprojekte beständig. Das größte Problem dabei: Wie kommen Interessierte zu bezahlbaren Grundstücken?

Grund und Boden ist in Großstädten teuer – vor allem solcher aus privater Hand. Kaum ein privater Grundstückseigentümer wird sich auf Laien als Investoren einlassen, wenn er auf einen gewerblichen Interessenten zurückgreifen kann. Denn Laien können kaum spekulativ bewertete Grundstücke erwerben. Bleibt im Prinzip also nur die Stadt Hamburg als Grundeigentümerin für Wohnprojekte.

Die Kommune ist gefordert

Wer sich konkret um … weiterlesen

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Beitrag der Redaktion

In eigener Sache

Mit FreiHaus Nr. 6 werden drängende Themen der politischen Förderung von Wohnprojekten in Hamburg aufgegriffen: Das ist die Diskussion um genügend Grundstücke für Wohngruppenprojekte und um die Stiftung nachbarschaftlicher und genossenschaftlicher Projekte. Beide Vorhaben waren Ansagen der rot-grünen Regierung im Jahr 1997. Und daher werden sie auch in dieser Nummer angesprochen. Mit dem Titelthema alt und jung beteiligt sich FreiHaus an der aktuellen Diskussion um Älterwerden in neuen Wohnzusammenhängen. Sind Wohnpruppenprojekte wirklich Alternativen zum Altenheim, auf welche Erfahrungen kann zurückgegriffen werden?

Die nächste Nummer von FreiHaus wird zu den vierten Hamburger Wohnprojektetagen, am 23. März 2001 erscheinen. Das ist genügend … weiterlesen

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Beitrag der Redaktion Finanzierung/Förderung Netzwerk

So werden Sie geholfen

Tipps Nr. 4

*** von Josef Bura ***

Über Geld redet man nicht – wenn man genug davon hat. Wer bauen will, muss drüber reden. Hier geht es um die Grundregeln der Förderung von Wohnprojekten: also um Stichworte wie förderfähige Wohnungsgrößen, Einkommensgrenzen, Mieten, Finanzierung etc. Was jetzt folgt, sind viele Zahlen. Also bitte anschnallen beim Lesen.

Rechtliche Grundlage der Wohnprojekteförderung in Hamburg ist der § 88d des II. Wohnungsbaugesetzes. Auf dieser Basis können Menschen mit unterschiedlichem Einkommen und auch Wohngemeinschaften als Haushalte in die Förderung einbezogen werden.

Grundstücke und förderfähige Flächen

Grundstücke von der Stadt werden an Wohnprojekte im Erbbaurecht … weiterlesen

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Beitrag der Redaktion Netzwerk

3. Hamburger Wohnprojekte-Tage

*** von Josef Bura ***

Sie sind zu dem Top-Event für Interessierte geworden. Die Hamburger Wohnprojekte- Tage. Mit ihrem vielfältigen Angebot sprechen sie an zwei Tagen gut 1.000 Besucher und Besucherinnen an. Ein Bericht.

Mir schwirrt der Kopf, aber ich habe unheimlich viele positive Eindrücke mitgenommen“. So lautete das Fazit einer Besucherin am Samstag, den 21. November 1999 gegen 18 Uhr. Da herrschte schon allgemeine Aufbruchstimmung im Foyer der Hochschule für Wirtschaft und Politik. Die dritten Hamburger Wohnprojektete-Tage standen standen vor dem Abschluss.

Start mit der Hafencity

Eröffnet wurde das Programm einen Tag vorher: mit einer Rede der neuen Präsidentin … weiterlesen

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Beitrag der Redaktion Netzwerk

Neue Projekte

Anrufen, einsteigen, mitmachen

Hamburg-Heimfeld: Osterhoffstraße

„AndersWohnen“ ist eine Idee von Harburger Planern, die nicht einsehen wollen, dass es jenseits der Elbe in Hamburg eine Vielzahl von Wohnprojekten gibt, die sich größter Beliebtheit erfreuen, nur eben in Harburg (fast) nicht. Die Genossenschaft in Gründung (inzwischen mit einem Hauseingang als Wohnprojekt in Eigentum) ist für Menschen gedacht, die gemeinsam ein Haus planen, entwickeln, es bewohnen und gemeinsam bewirtschaften wollen. „AndersWohnen“ plant, auf dem Gelände „An der Rennkoppel“ ein Mehrgenerationenhaus mit 30 (und mehr) Wohnungen zu errichten. Für die neu zu gründende Genossenschaft ist ein Eigenkapitalanteil nötig. Die Miete soll zweijährlich nach der … weiterlesen

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Beitrag der Redaktion

In eigener Sache

FreiHaus Nr. 5 ist da – pünktlich zu den 3. Hamburger Wohnprojekte- Tagen, von denen wir hoffen, dass sie wie schon in den letzten Jahren ein voller Erfolg werden.

Neues zum Thema: Wenn zukünftige Mieterinnen und Mieter bei der Gestaltung „ihres“ Hauses mitbestimmen, wird dann der Architekt zum Bauzeichner degradiert? Oder entstehen Gebäude mit anderen Qualitäten als im normalen sozialen Wohnungsbau? Oder liegt die Qualität nicht in der Architektur, sondern in dem Prozess, wie Architektur entsteht? Das ist das Titelthema des neuen Heftes.

Der Bedarf nach nachbarschaftsorientierten Wohnformen steigt nicht nur in Hamburg. Deshalb werden zwei Modelle aus anderen Städten … weiterlesen

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Beitrag der Redaktion Finanzierung/Förderung Netzwerk

Ohne Moos nix los

Tipps Nr. 3

*** von Josef Bura ***

Die Wohnung ist schön, die Wohngegend stimmt – aber die Nachbarschaft funktioniert nicht. Das kann im Alltag nervig werden. Viele suchen dazu eine Alternative. Zusammenwolmen mit Menschen, die man mag: Wohngruppen-Projekte. Tipps für Einsteigerlnnen, 3. Teil, diesmal Thema: das liebe Geld.

Die besten Ideen allein reichen nicht

Heute Wohnraum zu bauen, kostet eine schöner Stange Geld. Im öffentlich geförderten Wohnungsbau rund 3.400 Mark pro Quadratmeter Wohnfläche. Und das auch nur dann, wenn das Grundstück preisweıt erworben worden ist und im Rahınen der förderfähigen Kosten liegt. Um also eine 60 Quadratmeterwohnung zu erstellen, … weiterlesen

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Beitrag der Redaktion

Nachgefragt

200 Wohnungen in Hamburg für Wohnprojekte im Jahr?

Die halbe Legislaturperiode ist um. Was wird aus den 200 Wohneinheiten für Wohnprojekte im Jahr, die 1997 zwischen den rot-grünen Koalitionspartnern in Hamburg vereinbart worden waren? Vor einem Jahr wurde die Initiative der Liegenschaft, Grundstücke anzubieten, als „kleine Götterdämmerung für Wohnprojekte“ und als große Hoffnung auf bessere Zeiten begrüßt. Auch wenn man berücksichtigt, dass das Bauen von Wohnraum unter großstädtischen Bedingungen einen langen Vorlauf hat, ist die Bilanz emüchternd. Es ist kein Aufschwung für Wohnprojekte erkennbar. 200 Wohneinheiten pro Jahr sind in dieser Legislaturperiode nicht zu erreichen, wenn’s so weitergeht wie bisher. … weiterlesen