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Architektur/Planungskultur Artikel Netzwerk Rechtsform/Genossenschaft

25 Jahre STATTBAU

Anders planen, bauen, wohnen

*** von Britta Becher ***

In diesem Jahr feiert STATTBAU HAMBURG ihr 25-jähriges Bestehen. 25 Jahre, das klingt nach einer Erfolgsgeschichte, denn wer hätte damals gedacht, dass das ganze so lange gut gehen würde. Im Laufe der Jahre veränderte sich so einiges: die Projekte, die Stadtteile, die Bewohnergruppen und nicht zuletzt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

STATTBAU HAMBURG wurde 1985 (u.a. von MhM, den Autonomen Jugendwerkstätten und Netzwerk Selbsthilfe) mit dem Ziel gegründet, selbst verwalteten und sog. alternativen Wohnformen zur Umsetzung zu verhelfen. Anstoß für die Gründung bzw. für die Beteiligung an der Gründung von STATTBAU waren … weiterlesen

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Architektur/Planungskultur Klimaschutz/Mobilität Kurznachrichten

Hamburger Arbeitskreis Passivhäuser

Informationen und Vernetzung für ArchitektInnen, IngenieurInnen und Interessierte bietet der Hamburger Arbeitskreis Passivhäuser. Bereits im März 2009 führt der Arbeitskreis die 1. Norddeutsche Passivhauskonferenz durch, die mit über 300 TeilnehmerInnen ein großer Erfolg war. In regelmäßigen Arbeitstreffen werden Fragen rund ums Passivhaus diskutiert, so z.B. Detaillösungen, Fragen der Energieversorgung u.a.. Darüber hinaus sollen in Zukunft sog. offene Baustellen organisiert werden, bei denen die Gelegenheit besteht, Passivhäuser in der Entstehung zu besichtigen.

Kontakt: www.ak-passivhaus.de

zuerst veröffentlicht: FreiHaus 16(2009), Hamburg

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Architektur/Planungskultur Literaturhinweis

Buchtipp

*** von Arne Dührsen ***

Jesko Fezer/ Mathias Heyden (Hg.): Hier entsteht – Strategien partizipativer Architektur und räumlicher Aneignung.

Verlag: b_books. Berlin 2007. ISBN: 3-933557-53-4 erschienen in der Reihe ‚metroZones‘, 2004, 256 S., 14 Euro

Das Buch ist das Ergebnis des Berliner Bauexperiments, bei dem eine Gruppe von Architekturstudenten zwei Semester lang mit ihren Dozenten, die auch Herausgeber dieses Buches sind, partizipativen Bauen nachgegangen sind. Die Themen wurden auf der Ausstellung „Hier entsteht“, die im Jahre 2003 14 Tage lang auf dem Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin stattfand, vorgestellt und diskutiert.

Ähnlich wie das Konzept, das die Herausgeber hier vorstellen, ist auch … weiterlesen

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Architektur/Planungskultur Klimaschutz/Mobilität Kurznachrichten Literaturhinweis

Bauen im Zeitalter des Klimawandels

Baugemeinschaftsprojekte sind erfahrungsgemäß Bauherrn und -frauen, die auf energetisch hochwertige und Ressourcen schonende Bauweisen Wert legen. Nicht nur, um Betriebs- und Heizkosten zu sparen, sondern auch um verantwortlich in Bezug auf Umwelt- und Klimaschutz zu handeln, entstanden für viele gemeinschaftliche Wohnprojekte Niedrigenergie- und Passivhäuser. Die Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hat eine neue Broschüre zum Klimaschutz in Hamburg mit Hinweisen für Planer, Bauherrn und Architekten herausgegeben.

zuerst veröffentlicht: FreiHaus 15(2008), Hamburg

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Architektur/Planungskultur Artikel Stadtentwicklung

Aufbruch zu neuen Ufern?

Internationale Bauausstellung IBA 2013 in Wilhelmsburg!

*** von Joachim Reinig ***

Auf einem Expertenforum im Bürgerhaus Wilhemsburg stand ein Alt-Wilhelmsburger auf und kritisierte, dass Wilhelmsburg seit Jahrzehnten schlecht behandelt wird: mal soll die Müllverbrennung hierherkommen, mal eine Autobahn. Verkehr, Gift und Emissionen bedrohen den Wohnstandort.

Der Oberbaudirektor, der gerade 100 Mio Euro für die Internationale Bauaustellung in Wilhelmsburg versprochen hatte, gab dem Mann Recht, aber fragte zurück, was denn die Alternative sei? ,Wir haben keine Alternative!‘, sagte der Mann und setzte sich.

Was will die IBA?

Die IBA 2013 und die gleichzeitig stattfindende Internationale Gartenschau IGS sind Projekte des Senats … weiterlesen

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Architektur/Planungskultur Artikel Klimaschutz/Mobilität Stadtsanierung/Stadterneuerung

Prima Klima

Gemeinschaftliche Wohnprojekte als innovative Bauherrn

*** von Britta Becher ***

Am 4.7.2007 stellten der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz), MIETER HELFEN MIETERN (Hamburger Mieterverein) und STATTBAU (Stadtentwicklungsgesellschaft u.a. für gemeinschaftliche Wohnprojekte und Baugemeinschaften) in Hamburg eine gemeinsame Programmatik zum Klimaschutz vor. Sie forderten den Hamburger Senat auf, ein wirksames Klimaschutzprogramm zur CO2-Reduktion zu erlassen und machten einen Vorschlag hierfür.

Eines der größten Einsparpotenziale des Klimakillers CO2 stellt in Hamburg die energetische Sanierung des Wohnungsbestandes dar. BUND Hamburg, Mieter helfen Mietern und STATTBAU haben erstmalig gemeinsam ein Klimaschutzprogramm mit klaren ordnungspolitischen Vorgaben erstellt, und forderten den Senat … weiterlesen

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Architektur/Planungskultur Literaturhinweis

Buchtipp

*** von Josef Bura ***

Erich Schmidt: Nachbarschaft in der Stadt, Soziale Architektur und Stadtentwicklung – Die „Hallenhäuser“ in Hamburg-Hamm-Süd, VSA-Verlag, Hamburg 2007, ISBN 978-3-89965-249-6

Das Buch beschreibt den Prozess der Stadtteilentwicklung Hamms mit seinen Höhen und vor allem Untiefen kommunaler Selbstverwaltung. Es widmet sich der planerischen Konzeption eines Bauvorhabens, in dem mit Mitteln des Städtebaus, der Architektur und der Freianlagen nicht nur überzeugende Wohnqualitäten, sondern auch Nachbarschaftsförderung intendiert waren. Es zeigt, wie eine Wohnungsbaugenossenschaft, die Baugenossenschaft Freier Gewerkschafter, sich anschickte, alte genossenschaftliche Ideale neu zu interpretieren, und auf Beteiligungsprozesse und Nachbarschaftsförderung in der Nutzungsphase setzte. Und was besonders interessant … weiterlesen

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Architektur/Planungskultur Artikel Klimaschutz/Mobilität

EU-Projekt smartLIFE

Nachhaltig bauen und wohnen in Hamburg

*** von Dr. Claudia Schultz ***

Passivhaus, Niedrigenergiehausstandard, Blockheizkraftwerke: die Hamburger Wohnprojekte mit ihren hohen Energiestandards können als Vorreiter im Einsatz ökologischer und ressourcenschonender Bauweisen und gesundem Baumaterial gesehen werden. Im Mai vergangenen Jahres fand eine Tagung der europäischen Partner des EU-Projekts smartLIFE in Hamburg statt. Ein Tag war den Erfahrungen und dem Einsatz ressourcensparender und energie-effizienter Bauweisen der Hamburger Wohnprojekte gewidmet. Anhand der Projekte Drachenbau St. Georg (Brauchwasseranlage, Photovoltaik-Anlage) sowie Autofreies Wohnen Saarlandstraße (Blockheizkraftwerk, Photovoltaik-Anlage, Niedrigenergiehaus mit kontrollierter Lüftung) und des Passivhauses am Pinnasberg wurde die hohe gestalterische und ökologische Qualität der Projekte weiterlesen

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Architektur/Planungskultur Artikel Stadtentwicklung

Baugemeinschaften in Hamburg Ohlsdorf

Kleine Horst

*** von Angela Hansen ***

Im Stadtteil Klein Borstel, nördlich des Ohlsdorfer Friedhofs entsteht ein neues Wohnquartier. Die Infrastruktur des Umfeldes, die gute öffentliche Verkehrsanbindung und die fußläufig entfernten bedeutenden Erholungs- und Freiräume machen die Lage zu einem überaus attraktiven Wohnstandort insbesondere für Familien, aber auch für ältere Menschen und Singles.

Etwa ein Drittel der zur Verfügung stehenden Fläche kann von Baugemeinschaften bebaut werden. Der Bebauungsplan Ohlsdorf 12 gibt die Struktur für die Bebauungsdichte vor. Für die konkrete Gestaltung haben die Stadtplanungsabteilung des Bezirkes Hamburg Nord und die Agentur für Baugemeinschaften im Einvernehmen mit zwei interessierten Gruppen ein … weiterlesen

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Architektur/Planungskultur Artikel Klimaschutz/Mobilität

Passivhäuser – Hamburg in der Sonne

*** von Klaus Joachim Reinig ***

Vielleicht liegt es am Klima: Es boomen derzeit die Passivhaus-Projekte in Hamburg. Nachdem sich die Niedrigenergiebauweise im geförderten Geschosswohnungsbau allgemein durchgesetzt hat, sind die ersten beiden Passivhäuser im Mehrfamilienhausbau bezogen und viele weitere im Bau oder in der Planung.

Baugemeinschaften als Vorreiter

Vorreiter waren auch hier die Wohngruppenprojekte mit ihren hohen ökologischen Standards. Im Brachvogelweg baute eine Kleingenossenschaft elf Reihenhäuser (im Rahmen der Kostenansätze der Wohnungsbauförderung!), in dem Hagenbeck-Villen-Resort entstand von einem privaten Investor ein Haus mit zwölf Eigentumswohnungen. Im „Wohnprojekt 13“ wurden in diesem Frühjahr 18 Wohnungen in der Telemannstraße bezogen, am Pinnasberg … weiterlesen